Aktuelle Satzung des Sportvereins 1957 Gifting e.V.

Satzung

§ 1 Name und Sitz

1.    Der Verein führt den Namen „Sportverein 1957 Gifting e. V.“, kurz SV Gifting und ist im Vereinsregister eingetragen.

2.    Die Vereinsfarben sind „Gelb/Schwarz“. Jedes Mitglied hat das Recht zum Erwerb und zum Tragen des Vereinsabzeichens.

3.    Der SV Gifting hat seinen Sitz in 96352 Wilhelmsthal – OT Gifting.

4.    Der Verein ist Mitglied des Bayrischen Landes-Sportverbandes e. V. und erkennt dessen Satzung und Ordnung an.

§ 2 Zweck und Aufgaben

1.    Der Verein verfolgt im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 (AO 1977) ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, um die Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sportes zu fördern.

2.    Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

3.    Zweck und Aufgabe des Vereins sind Hebung und Förderung der Gesundheit durch Ausübung von sportlichen Leibesübungen, insbesondere im Bereich des Fußballsportes.
Dies wird unter anderem verwirklicht durch:   
-    Abhaltung von geordneten Sport und Spielübungen
-    Instandhaltung des Sportplatzes, der Spielgeräte und des Vereinsheimes
-    Durchführung von Versammlungen, Vorträgen und sportlichen Veranstaltungen

4.    Die Organe (siehe § 4) des Vereins arbeiten ehrenamtlich

5.    Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Mitgliedschaft

1.    Mitglied kann jeder werden, der schriftlich beim Vorstand um Aufnahme nachsucht. Über Ablehnung eines Aufnahmeantrages entscheidet der Vereinsausschuss (siehe § 6).

2.    Der Verein setzt sich aus ordentlichen, jugendlichen und Ehrenmitgliedern zusammen. Ordentliche Mitglieder sind alle, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jugendliche Mitglieder sind demnach alle, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Der Aufnahmeantrag Jugendlicher bedarf der schriftlichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.

3.    Passive und aktive Mitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten.

4.    Mit der Beitrittserklärung wird die Satzung rechtsverbindlich anerkannt.

5.    Die Mitgliedschaft endet durch Austrittserklärung, Ausschluss oder Tod. Der schriftlich dem Verein zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres möglich.

6.    Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt , in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig macht oder seiner Beitragspflicht während eines Jahres trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht nachkommt.

Über den Ausschluss entscheidet mit 2/3 Mehrheit der Vereinssausschuss. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluss des Vereinsausschusses ist innerhalb von vier Wochen nach seiner Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann mit 2/3 Mehrheit bei ihrer ordentlichen Versammlung, sofern vorher keine außerordentliche Versammlung (Mitgliederversammlung) stattfindet.

Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vereinsausschuss seinen Beschluss schon vor Rechtswirksamkeit für vorläufig vollziehbar erklären.

Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztlich über den Ausschluss entschieden hat.

7.    Ein Mitglied kann aus gleichen wie in Absatz 6 genannten Gründen durch einen Verweis oder durch eine Geldbuße bis zu einem Betrag in Höhe von 50,-- Euro und/oder mit einer Sperre von längstens einem Jahr an der Teilnahme an sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört, gemaßregelt werden.

Gegen diese Maßregelung ist ein Rechtsmittel ausgeschlossen.

8.    Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes zuzustellen.

§ 4 Vereinsorgane

Vereinsorgane sind:

1.    der Vorstand
2.    der Vereinsausschuss
3.    die Mitgliederversammlung

§ 5 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem

1.    Vorsitzenden
2.    Vorsitzenden
3.    Vorsitzenden
dem Vereinskassier
dem Schriftführer
dem Spielleiter I. Seniorenmannschaft

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1., 2. und 3. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder der drei Vorsitzenden ist einzelvertretungsberechtigt.
Die Aufgabenverteilung zwischen den drei Vorsitzenden, wird jährlich mittels Geschäftsverteilungsplan schriftlich festgelegt.

Zum Vorstand wählbar sind alle Vereinsmitglieder vom 18. Lebensjahr an. Scheidet ein Vereinsmitglied des Vorstandes vor Ablauf von drei Jahren aus, so ist vom Vereinsausschuss innerhalb von 21 Tagen ein neues Vorstandsmitglied aus den wählbaren Mitgliedern für die Restzeit hinzuzuwählen.

Der Vorstand führt die einfachen Geschäfte der laufenden Verwaltung selbständig. Er darf im übrigen Geschäfte bis zum Betrag von 2.500,-- Euro  im Einzelfall ausführen, ausgenommen sind Grundstücksgeschäfte jeglicher Art sowie die Aufnahme von Belastungen.
Über die Ausführung von Geschäften über einen Betrag von 2.500,-- Euro bis zu einem Betrag von 7.500,-- Euro, entscheidet der Vereinsausschuss, ausgenommen sind Grundstücksgeschäfte jeglicher Art sowie die Aufnahme von Belastungen.
Für Geschäfte über 7.500,-- Euro, Grundstücksgeschäften sowie der Aufnahme von Belastungen bedarf der Vorstand der vorherigen Zustimmung der Mitgliederversammlung. Eine Vorstandssitzung kann von jedem Vorstandsmitglied einberufen werden. Der Vorstand hat seine Beschlüsse bei der nächsten Sitzung des Vereinsausschusses diesem bekannt zugeben.

Der Vorstand wird jeweils für die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.
Der Vorstand bleibt bis zur Bestellung eines neuen Vorstandes im Amt.

§ 6 Vereinsausschuss

Der Vereinsausschuss besteht aus

1.    dem Vorstand
2.    sechs bis zehn Ausschussmitglieder die durch die Mitgliederversammlung gewählt werden
3.    dem Spielleiter der II. Mannschaft und der Spielleiter der Jugendmannschaften

Die Ausschussmitglieder (§ 6, Nr. 2.) und die Spielleiter der II. Mannschaft und der Jugendmannschaften (§ 6, Nr. 3.) dürfen zusammen die Anzahl von zehn Personen nicht unterschreiten.
Bei Wegfall von Spielleitern sind dementsprechend mehr Ausschussmitglieder hinzuzuwählen.
Der Vereinsausschuss unterstützt aktiv den Vorstand bei dessen Aufgaben. Eine Aufgabenverteilung für den Vereinsausschuss, wird analog der Aufgabenverteilung der Vorsitzenden, jährlich mittels Geschäftsverteilungsplan schriftlich festgelegt.

§ 7 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr, möglichst im ersten Quartal statt. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Die Mitgliederversammlung beschließt über den Vereinsbeitrag, die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes und des Vereinsausschusses, über Satzungsänderungen, über die Ernennung zu Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden und über alle Punkte die Gegenstand der Tagesordnung sind.

Die ordentliche Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Hierzu sind Ort und Zeit mindestens 14 Tage vorher im Aushangkasten des Vereins sowie am Schwarzen Brett des Vereinsheimes unter Anfügung der Tagesordnung bekannt zugeben.

Anträge sind sieben Tage vor der ordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen.

Anträge, die verspätet oder bei der Mitgliederversammlung eingereicht werden, können nur behandelt werden, wenn deren Dringlichkeit von der Mitgliederversammlung bestätigt wird.

Alle Beschlussfassungen erfolgen durch Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.

Für Satzungsänderungen ist eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen, für die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins eine ¾ Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung bestimmt jeweils für drei Jahre einen dreiköpfigen Prüfungsausschuss, der die Kassen- und Belegprüfung übernimmt und der Versammlung bei allen ordentlichen Mitgliederversammlungen Bericht erstattet.

Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Diese ist vom Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von 1/5 aller Mitglieder oder auf Beschluss des Vereinsausschusses einzuberufen. Für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist gleich zu verfahren wie bei einer ordentlichen Mitgliederversammlung.

§ 8 Finanzangelegenheiten

Das Geschäftsjahr beginnt am 01.12. und endet am 30.11. des darauffolgenden Jahres.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 9 Beitrag

Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Beitrages verpflichtet. Über die Höhe und die Fälligkeit dieses Beitrages beschließt die ordentliche Mitgliederversammlung. Die Beträge werden in einer Beitragsordnung schriftlich festgelegt.

§ 10 Sonstige Vereinsordnungen und Vereinsabteilungen

Die Mitgliederversammlung kann eine Geschäfts-, Finanz-, Rechts-, Ehren-, Beitrags-  und eine Jugendordnung mit einfacher Stimmenmehrheit beschließen.

Für die im Verein betriebenen Sportarten können mit Genehmigung des Vereinsausschusses Abteilungen gebildet werden. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Vereinsausschusses das Recht zu, in ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein.
Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.

§ 11 Auflösung


Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck mit einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen 4/5 der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine ¾ Stimmenmehrheit notwendig, wenn nicht sieben Mitglieder sich entschließen den Verein weiterzuführen. In diesem Fall kann der Verein nicht aufgelöst werden. Kommt keine Beschlussfassung zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das Vereinsinventar in Geld umzuwandeln haben.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das verbleibende Vermögen der Gemeinde Wilhelmsthal zuzuführen, welche es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im OT Gifting zu verwenden hat.

Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem jeweils zuständigen Finanzamt und dem Amtsgericht anzuzeigen. Satzungsänderungen, die die in § 2 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

§ 12 Inkrafttreten

Mit Inkrafttreten dieser Satzung tritt die bisherige Satzung außer Kraft.



Gifting, 25.02.2005

Markus Nickol
1. Vorsitzender

###KONTEXT###